Portugal „O“ Meeting 2018, Eindrücke

Geschrieben von Michael Frenzel am 15.02.2018
Diese Veranstaltung, traditionell das erste größere Event im Jahr, war mit ca. 2000 Startern wieder recht gut besucht; besonders schneemüde Skandinavier sind immer stark vertreten.

Vorschaubild Da erste Weltranglistenpunkte vergeben wurden, waren die HE-Meldungen so zahlreich, dass die ca. 200 HE in eine „Superelite“ mit 100 Startern und eine gewöhnliche HE geteilt wurde.
Super war übrigens das Wetter – trocken, sonnig und mit 5-15 Grad ideal.
Das Gelände – dieses mal süd-östlich von Evora im Alentejo gelegen – ist eine leicht wellige, spärlich mit Olivenbäumen und Korkeichen bestockte karge Landschaft, die sich auf der Karte als gelb-weiße Fläche mit verwirrenden Höhenlinien ohne einen einzigen Fallstrich darstellt.
Wer sicher den richtigen Block auf der richtigen kleinen Anhöhe von der richtigen Seite anläuft absolviert hier 18 km und 625 Hm und 29 Posten in 72 min. – manche brauchen länger.
Während Matthias Kyburz bei einer Gesamtzeit von 3:19 eine Vorsprung von 6 min. zu Daniel Hubmann herauslaufen konnte, betrug der Vorsprung von Karolin Ohlsson nur 30 sec. zu Anastasia Rudnaya bei 3 Std. Gesamtlaufzeit.
Kinder waren erst ab D/H-14 mit über 30 Startern nennenswert vertreten, über 100 Starter waren in H 21 A und H 50- bis H 65- im Rennen.Vorschaubild

Aus Deutschland sind ca. 40 Teilnehmer angereist, darunter vier aus Berlin.
Beachtliche Ergebnisse aus deutscher Sicht haben erreicht:
H 18 Ricardo Casanova 9/60
H 21 A Anatoli Zelenin 14/102
D 21 A Maria Lange 6/59
H 50 Nils Schmiedeberg 1/115
H 50 Raik Zschäckel 20/115
D 50 Anke Müller 12/51
D 50 Anne-Katrin Klar 13/51
D 50 Milena Grifoni 14/51
M 55 Matthias Müller 10/106
Die Organisation war gut, Mängel nicht offensichtlich – allerdings der Marktschreier war nervig.
Pausenlos hat er Neuigkeiten herausposaunt, die Minuten später veraltet waren und als der ohne Frage herausragende Matthias Kyburz in Zielnähe kam, ist er in Auto-Ekstase verfallen.

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